Ein neuer Produktentstehungsprozessfür einen Sondermaschinenhersteller
Wie ein modularer, zukunftsfähiger PEP ein Automotive-Unternehmen von Variantenchaos zu Innovationskraft geführt hat.
Ein Aufbauhersteller aus dem Automotive-Umfeld stand vor einer Herausforderung, die viele Sondermaschinenbauer kennen:
Über die Jahre hatten sich unzählige kundenspezifische Sonderlösungen angesammelt. Jeder Auftrag brachte neue Optionen, neue Abweichungen, neue technische Besonderheiten.
Was aus Kundenperspektive gut gemeint war, wurde intern zu einem echten Bremsklotz:
• hohe konstruktive Komplexität
• enorme Variantenvielfalt
• unklare Standards
• massiver Aufwand in Montage, Einkauf und Service
• lange Entwicklungszeiten
• ständige Engpässe und technische Schleifen
Das Unternehmen wusste:
Für zukünftige Innovation braucht es mehr Klarheit, mehr Struktur und ein Produktentwicklungssystem, das nicht nur heute, sondern auch morgen funktioniert.
Der Ansatz: Produktentwicklung endlich ganzheitlich denken
Gemeinsam haben wir entschieden, den Produktentstehungsprozess (PEP) nicht einfach zu überarbeiten – sondern komplett neu zu denken. Ganzheitlich, strategisch und mit Blick auf die kommenden Jahre.
Wir haben:
• die bestehende Produktlandschaft analysiert
• Kundenbedürfnisse systematisch erfasst
• die komplette Wertschöpfungskette einbezogen
• modulare Baukästen und Plattformstrategien entwickelt
• technische und organisatorische Standards definiert
• Rollen, Verantwortlichkeiten und Übergaben geklärt
Wichtig war dabei vor allem eines:
Alle relevanten Bereiche an einen Tisch zu holen.
Silos aufbrechen – Zukunft gestalten
In Workshops, Interviews und gemeinsamen Sessions haben wir alle Stakeholder eingebunden:
• Konstruktion
• Einkauf
• Montage
• Stahlbau
• Service
• Qualität
• Produktmanagement
• Vertrieb
Jeder Bereich brachte seine Sicht ein. Jeder wurde gehört.
Das Ergebnis: Zum ersten Mal entstand ein gemeinsames Bild, wie Produktentwicklung in diesem Unternehmen aussehen soll – strukturiert, modular und zukunftsfähig.
Das Ergebnis: Ein PEP, der Innovation beschleunigt statt bremst
Der neue Produktentstehungsprozess hat das Unternehmen fundamental verändert:
• Modularität statt Variantenwildwuchs
• klare Entwicklungsphasen vom Konzept bis zur Serienreife
• definierte Standards, die Montage, Einkauf und Service massiv entlasten
• Transparente Schnittstellen und klare Entscheidungen
• höhere Geschwindigkeit in der Entwicklung
• Ressourcenschonendere Prozesse und weniger technische Schleifen
• eine Organisation, die gemeinsam Produkte denkt, nicht in Insellogiken
Der PEP ist heute das Rückgrat der Produktentwicklung – ein System, das Orientierung gibt, Komplexität reduziert und Innovation möglich macht.
Weil sie zeigt:
Gute Produkte entstehen nicht nur in der Konstruktion – sie entstehen in der Zusammenarbeit aller.
Und weil ein durchdachter, moderner PEP nicht nur Abläufe verbessert, sondern ein Unternehmen wirklich zukunftsfähig macht.
Diese Transformation hat das Unternehmen befähigt, schneller, klarer und marktorientierter zu entwickeln – und schweres Variantenchaos in eine strukturierte Produktarchitektur verwandelt.
zurück zu allen Erfolgsgeschichten ![]()
